Dienstag, 9. März 2010

Antwort von Herrn Fraktionsvorsitzenden Bernd Friedrich auf den Leserbrief von Frau Anja König

Sehr geehrte Frau König,

Ihren Leserbrief vom 06.03.2010 („Stadtrat: Sachpolitik statt Firlefanz“) habe ich zur Kenntnis genommen.

Wenn Sie tatsächlich in besagter Plenarsitzung anwesend gewesen sein sollten, dann bin ich sehr erstaunt über Ihre Betrachtungsweise.
Vermutlich ist es Ihnen entgangen, dass es sich bei der Diskussion um die Aufhebung eines Sperrvermerkes im Haushalt 2010, über 50.000 Euro zur Sanierung des Franziskanerklosters handelte. Ein Projekt, das aufgrund der angespannten Haushaltslage z. Zt. nicht finanzierbar ist, die Ermittlung der Sanierung des Klosters sich in einen sechsstelligen Betrag steigern wird und im Übrigen die Sanierung im Haushalt 2011 und 2012 nicht vorgesehen ist.

Hierzu habe ich aus der Sicht der Landshuter Bürger sachlich unsere ablehnende Haltung dargestellt. Auch wäre es angebracht gewesen, Sie hätten diese Verschwendung von Steuergeldern in Ihrem Leserbrief ebenso kritisiert.

In einem Redebeitrag bezichtigte mich Ihre Genossin, Stadträtin Haucke, einer falschen Aussage, die ich durch einen Zwischenruf gerügt habe.
Stadträte sind gewählte Vertreter der Bürger, die deren Interessen vertreten. Das gibt Ihnen jedoch nicht das Recht falsche Behauptungen aufzustellen und das Ansehen eines Stadtratskollegen/-kollegin zu schädigen. Jeder Stadtrat/Stadträtin hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, vorausgesetzt man bleibt bei der Wahrheit. Dass Sie mit Ihrem Leserbrief indirekt Partei für Ihre Genossin ergreifen, wie ich vermute, ehrt Sie. Dann aber bleiben Sie bitte bei einer realistischen Betrachtung der Vorgänge, ohne Polemik. Die Behauptung „Herr Friedrich hat es im letzten Plenum wieder einmal auf die Spitze getrieben…“ ist unwahr, ehrabschneidend und verletzend.

Zu einer demokratischen Entscheidungsfindung und Entschlussfassung gehört auch eine gesunde Streitkultur.

Erst durch Ihre einseitige Betrachtungsweise, die Sie durch Ihren Leserbrief in die Öffentlichkeit stellen, machen Sie vermutlich die Bürger auf Zustände aufmerksam, die scheinbar Ihrer persönlichen Empfindlichkeit entstammen und Parteiinteressen Ihrer Genossen dienen sollen. Sie sollten sich Gedanken darüber machen, ob Sie nicht erst durch Ihren Leserbriefbeitrag vermutlich das Ansehen des gesamten Stadtrates schädigen.
Zu Guter letzt möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Rede- und Meinungsfreiheit in unserer Republik ein demokratisches Recht sind, wie vom Kollegen Klaus Pauli in dieser Sitzung richtig bemerkt, und Sie und ich froh sein können, dass wir in einer freien demokratischen Bundesrepublik leben.


Mit freundlichen Grüßen

Bernd O. Friedrich
Fraktionsvorsitzender
Fraktion Bürger für Landshut

Stadtrat: Sachpolitik statt Firlefanz

Leserbrief von Frau Anja König vom 06.03.2010
Zum Bericht "Tohuwabohu im
Stadtrat", LZ vom 27. Februar:
Als Stadtverbandsvorsitzende der
Landshuter SPD nehme ich seit eineinhalb
Jahren regelmäßig an den
öffentlichen Stadtratssitzungen teil.
Die im Pressebericht beschriebenen
Umgangsformen einzelner Stadträte,
die ich selbst hautnah verfolgen
kann, erschüttern mich immer wieder.
Ich bin entsetzt über das Niveau
mancher Diskussionen. Ein Stadtparlament,
in dem wichtige Entscheidungen
gefällt werden müssen,
wird zur Profilierung einzelner Personen
missbraucht. Es ist teilweise
ein Kasperltheater.
Für den Zuschauer oben auf der
Tribüne stellt dies kein gutes Bild
dar. Klar, es gibt zwar immer etwas
zum Lachen, aber wenn man lachen
möchte, ist es besser, man geht ins
Theater. Ich erlebe immer wieder,
dass ganz normale Beschlussfragen
in Grundsatzdebatten übergehen,
die endlos sind und kostbare Zeit
verschwenden. Herr Friedrich (Bürger
für Landshut) hat es im letzten
Plenum wieder einmal auf die Spitze
getrieben, was sonst eigentlich die
Spezialität von Herrn Prof. Zeitler
(FDP) ist. Die Besucher, die oft nur
wegen einem bestimmten Tagesordnungspunkt
zur Sitzung kommen,
weil er sie persönlich betrifft oder
interessiert, schütteln verständnislos
mit dem Kopf. Oft bekomme ich
die Frage gestellt: "Läuft das immer
so ab?" Und ich muss dann leider
sagen: "Ja, das ist so." Die Bürgerinnen
und Bürger unserer schönen
Stadt haben ihre Stimme bei der
Kommunalwahl sicher nicht für einen
solchen Firlefanz hergegeben,
sondern dafür, dass im Stadtrat
Sachpolitik gemacht wird. Übertriebene
Polemik oder gar Beleidigungen
gehören nicht dorthin. Auch
das ewige unaufgeforderte Dazwischenreden
zeugt von wenig Anstand.
Dieses Benehmen einzelner
Stadträte beschädigt den Ruf und
das Ansehen des gesamten Landshuter
Stadtrates. "Gott sei Dank" sind
nicht alle so.

Freitag, 5. März 2010

Tohuwabohu im Stadtrat, Landshuter Zeitung vom 27.02.2010

Aus einem Tagesordnungspunkt, der in ruhigen Zeiten allenfalls kurz diskutiert und dann durchgewunken wird, hat sich gestern im Plenum ein veritabler Streit entwickelt.
Es ging um die Frage, ob die Haushaltssperre von 50000 Euro für Planungen zum Umbau des Alten Franziskanerklosters aufgehoben wird.
Das wird sie. Mit 28:13 Stimmen setzten sich die Befürworter durch. Kämmerer Rupert Aigner hatte vor der gut einstündigen Diskussion vergebens betont, dass es lediglich um den haushaltspolitischen Vollzug gehe, nicht aber darum, den Umbau des Alten Franziskanerklosters konkret zu planen. Außerdem sagte er, dass die Frage einer Aufhebung des Sperrvertrags nichts mit einer Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Freundeskreis Stadtmuseum zu tun habe. Darin stellt der Freundeskreis der Stadt 40000 Euro für die Sanierung des Franziskanerklosters zur Verfügung.

Fast resignierend, zumindest enttäuscht sagte Oberbürgermeister Hans Rampf:
"Trotzdem haben sich einige gemeldet." Aus ihren Wortmeldungen entwickelten Stadträte der Freien Wähler (FW), der FDP und der Bürger für Landshut (BfL) eine Grundsatzdebatte über den Sinn und Zweck des 'Gebrauchs von Steuergeldern.
In der von FW-Stadträtin Jutta Widmann geforderten namentlichen Abstimmung votierten die Vertreter der drei genannten Fraktionen denn auch fast einhellig dagegen, den Sperrvermerk aufzuheben. Aus dieser Phalanx wechselte lediglich Robert Neuhauser (FDP) ins Lager der Befürworter.

Im Gegenzug schlugen sich Ingeborg Pongratz und Rudolf Schnur (beide CSU) auf die Seite derer, die den Sperrvermerk beibehalten wollten. Heftige Reaktionen erntete BfL-Fraktionschef Bernd Friedrich, als er sich mit dem Freundeskreis beschäftigte.
Das Engagement "dieser elitären Gruppe" sei zwar wünschenswert, komme aber zum falschen Zeitpunkt, sagte er. CSU-Frationschefin Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner erwiderte, dass sich ihre Fraktion von solch einer Wortwahl distanziere. Bürger, die sich einbrächten, verdienten Applaus, nicht aber beleidigt zu werden.
Daraufhin gab es beim BfL-Fraktionschef kein Halten mehr. Erzürnt und sehr laut herrschte er die CSU-Kollegin an, er wundere sich, dass ausgerechnet sie sich als Moralapostel aufspiele. Friedrich: "Sie sitzen im Glashaus und schmeißen mit Steinen."
Die sonst übliche öffentliche Auseinandersetzung zwischen der CSU-Fraktionschefin und ihrem FDP-Widerpart Prof. Dr. Christoph Zeitler hielt sich demgegenüber vergleichsweise in Grenzen. Politikwissenschaftler Zeitler spöttelte lediglich, dass Professorenkollegin Goderbauer-Marchner den Begriff Elite mit Beleidigung gleichsetze.

In der immer wieder hitzig verlaufenden Debatte gingen seriöse Vorschläge beinahe unter. Friedrich etwa schlug vor, das Modell Landshut zu unterstützen. Zeitler regte an, das Alte Franziskanerkloster zu verkaufen. Davor warnte aber der Oberbürgermeister: "Wir sollten ein historisches Glanzstück der Stadt nicht einfach hergeben." Hans Rampf und seine Bürgermeisterkollegen Dr. Thomas Keyßner (Grüne) und Gerd Steinberger (SPD) argumentierten in ungewöhnlicher Einigkeit. Seit Jahren spreche sich der Stadtrat dafür aus, das Areal museal zu nutzen, es gehe darum, dem Freundeskreis Sicherheit zu geben. Freundeskreis und Stifter handelten außerdem nicht in eigenem Interesse. Sie wollten vielmehr die Geschichte und Kultur der Stadt zugänglich machen.

Grüne an der Seite von Rampf - Wahlkampf pur der 44 Stadträte in der 4-Stundensitzung, Landshuter Rundschau vom 27.02.2010

Landshut. Das war (OB-)Wahlkampf pur vier Stunden lang am Freitag bei der öffentlichen Sitzung der 44 Stadträte. Heftige Wortgefechte, Leidenschaft, wechselseitge Vorwürfe, kontroverse Debatten quer durch alle Parteien und Gruppierungen. Am Ende stellten sich beim Thema Biomasseheizkraftwerk sogar Teile der CSU-Stadtratsfraktion vehemend gegen ihren eigenen Oberbürgermeister, während OB-Kandidat Dr. Thomas Keyßner mit seiner Fraktion an der Seite des Amtsinhabers agierte. Verkehrte Welt. Wer hätte das gedacht?

90 Minuten lang wurde darum debattiet, ob eine Haushaltssperre für 50.000 Euro aufgehoben werden soll für Gelder, die für eine Sanierrungsplanung des alten Franziskanerklosters vorgesehen sind. Mit 28:13 Stimmen wurde der Sperrvermerk letztendlich in namentlicher Abstimmung aufgehoben. Dagegen stimmten die fünf Stadträte der Freien Wähler, drei FDP-Stadträte (nicht jedoch Neuhauser) und die dreiköpfige Fraktion der Bürger für Landshut mit Wortführer Bernd Friedrich an der Spitze. Von der CSU-Fraktion stimmten die Stadträte Rudolf Schnur und Ingeborg Pongratz dagegen.

Die Gegner argumentierten, man dürfe in Zeiten knapper Kassen, wo man auf jeden Pfennig schauen müsse, nicht einfach 50.000 Euro für die Planung einer Sanierung freigeben, wo doch die Stadt auf Jahre hinaus kein Geld für die tatsächliche Sanierung - geschätzt 3,7 bis 7 Millionen Euro - erübrigen könne. Also wurde sogar angeregt, das seit über 30 Jahren leerstehende Franziskanerkloster an sanierungswillige Privatleute oder eben an den Freundeskreis Franziskanerkloster symbolisch für einen Euro zu verkaufen.

Der Freundeskreis hatte jüngst der Stadt 40.000 Euro übergeben. Freilich mit der vertraglichen Einschränkung, dass spätestens 2012 mit der Sanierung der ehemaligen Klosteranlage begonnen werden müsse. Andernfalls müßten die 40.000 zurückersattet werden.

BfL-Fraktionschef Friedrich nannte diesen Freundeskreis "elitär", was ihm eine Rüge von CSUFraktionchefin Goderbauer-Marchner einbrachte. Doch da feuerte postwendent der ehemalige Oberstleutnant Friedrich zurück. Die CSU-Professorin sollte nicht mit Steinen werfen, da sie selbst im Glashaus sitze. Friedrich: "Sie haben meinen Kollegen Reichwein einen "Bllindflieger" gescholten, nur weil er (in der Debatte um den Standort für die Kletterhalle des Alpenvereins - Anm. d. Red.) anderer Ansicht war."

Mit den bereits im Haushalt 2010 eingeplanten 50.000 Euro können jetzt also Sanierungspläne in Auftrag gegeben werden und es kann auch eine genaue Ermittlung der Sanierungskosten erfolgen. - Wie sagte schon Bert Brecht: Mach nur einen Plan ...

Bürger für Landshut: Franziskanerkloster-Sanierung unbezahlbar - 230 Mio. Euro, Landshuter Rundschau vom 23.02.2010

Landshut. Die Bürger für Landshut (BfL), namentlich Fraktionschef Bernd Friedrich und BfL-Vorsitzender Georg Baumann, nehmen ausführlich zur aktuellen Verschuldung der Stadt und zur von Teilen der Bürgerschaft gewünschten Sanierung des Franziskanerkosters wie folgt Stellung:
Die Verschuldung der Stadt Landshut liegt derzeit bei 230 Millionen Euro. Das sind 3.687 Euro pro Einwohner gegenüber dem Landesdurchschnitt von 1.846 Euro pro Einwohner. Damit liegt die Verschuldung der Stadt um 99,7 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Dieses Zeugnis im Rahmen der rechtsaufsichtlichen Würdigung stellte die Regierung von Niederbayern dem Haushaltsplan der Stadt Landshut für das Haushaltsjahr 2010 aus.
Der voraussichtliche Schuldendienst der Stadt Landshut werde im Jahr 2010 mit nahezu 14 Millionen Euro den Stadthaushalt belasten, so die Regierung. Aus diesem Grunde stellten Vereinsvorstand und Fraktion der Bürger für Landshut e. V. die Verschuldung der Stadt und die künftigen notwendigen Investitionen in den Mittelpunkt einer Konferenz.

Andere Städte müssen Schwimmbäder und Theater schließen. Insbesondere die hohe Verschuldung der Stadtwerke mit über 80 Millionen standen unter anderem
im Mittelpunkt. Viele Kommunen in der Bundesrepublik stehen vor einschneidenden Maßnahmen.
Sie müssen aus Kostengründen Schwimmbäder und Theater schließen. Auch Landshut steht vor dem Problem, die hohe defizitäre Entwicklung des Stadtbades weiterhin durch immer höhere Schulden zu sanieren. Was würden die Bürger zu einer notwendigen Schließung des Stadtbades wohl sagen?

Die Hälfte der bestehenden Verschuldung stammt aus den Jahren 1996 - 2000 und 2003 - 2004, so die Wertung der Regierung. Selbst die allgemeine Rücklage als Betriebsmittel der Stadtkasse ist um einen 6-stelligen Betrag abgeschmolzen.
Drei wesentliche Punkte stellen die optimistische Finanzplanung der Stadt in Frage:
Mindereinnahmen von geschätzten 2,8 Millionen bei der anteiligen Einkommenssteuer für das Jahr 2010,
Steigerung des Umlagensatzes für die Bezirksumlage für 2011 und
Steigerung der Personalausgaben, Sozialausgaben und des Bauunterhalts in Höhe von 2 - 8 Prozent.

Nach rechtsaufsichtlicher Beurteilung birgt die Finanzplanung der Stadt von 2011 - 2013 erhebliche Risiken und wird im Ausblick als zu günstig gewertet.
Ganz im Gegenteil wird mit der Wahrscheinlichkeit gerechnet, dass sich die Stadt 2011 in einer äußerst angespannten Finanzlage befinden wird. Da die Stadt über keine heranziehbaren Rücklagen verfügt und Tilgungsausgaben nicht kreditfinanziert werden dürfen steht über den zukünftigen Haushalten ein großes Fragezeichen. Die weit über dem Landesdurchschnitt liegende Verschuldung und der Schuldendienst verbieten der Stadt neue, dauerhafte Belastungen im Bereich der freiwilligen Ausgaben oder die Folgekosten neuer Einrichtungen.
Sanierung für 3,7 bis 7 Millionen Euro derzeit völlig unangebracht. In Anbetracht dieses beschriebenen Szenarios halten Vereinsvorstand und Fraktion der Bürger für
Landshut e. V. unter anderem eine Sanierung des Franziskanerklosters, die ausschließlich aus Steuergeldern zu finanzieren ist, für derzeit völlig unangebracht.
Die Spende eines elitären Freundeskreises für das Museum im Franziskanerkloster von 40.000 Euro ist besonders zu würdigen. Aber sie setzt einen Oberbürgermeister und den Stadtrat unter Druck, nun endlich mit der Sanierung zu beginnen.
Aufgrund der Förderrichtlinien kann die 40.000 Euro Spende weder in die Planungsfinanzierung noch in die Sanierung einfließen und ist daher unerheblich für die anfallenden hohen Kosten. Den im Haushalt 2010 festgelegten Sperrvermerk über 50.000 Euro für Planungskosten zur Sanierung des Franziskanerklosters aufzuheben macht keinen Sinn, da bereits im abgeschlossenen VOFVerfahren die Kosten mit ungefähr 3,5 bis 7 Millionen Euro bekannt sind.

Ein gigantischer Betrag, den sich die Stadt Landshut und der Landshuter Steuerzahler keinesfalls aufgrund der hohen Verschuldung und der zukünftigen finanziellen Entwicklung leisten können. Wozu also auch noch die Verschwendung von 50.000 € für Planung?
Vorstandsvorsitzender Georg Baumann und die Stadträte der Bürger für Landshut e. V. sind sich darüber einig, dass ein Betrag von 40.000 Euro wohl wesentlich besser angelegt wäre für die Förderung der Bildung junger Menschen oder zum Beispiel zur notwendigen Verbesserung des Unterrichtsumfeldes Landshuter Schulen.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Bürgerverein "Bürger für Landshut" zeichnet soziales Engagement aus


In einer kleinen Feierstunde würdigte der Bürgerverein „Bürger für Landshut“ die soziale Arbeit des Vereins „Life Teen Challenge“ und überreichte dem Initiator und Geschäftsführer Heinz Ulrich einen Scheck über 1000 €. Geldmittel, die von der Arbeitsgruppe Soziales, unter Leitung von Monika Hösl und Mitgliedern der BFL, in Aktionen gesammelt wurden und jedes Jahr zur Weihnachtszeit einem „Sozialen Zweck“ zugeführt werden. Gleichzeitig wurde Heinz Ulrich vom BFL Vorstand Georg Baumann für seinen, schon 30 Jahre andauernden, unermüdlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit mit dem „Silbernen Herzl“ der Bürger für Landshut ausgezeichnet. Eine Auszeichnung, die der Verein BFL unter dem Motto „Mit Herz für Landshut“ für besondere Verdienste um die Landshuter Bürgerschaft an Bürger vergibt. In seiner Laudatio erwähnte BFL-Stadtrat Bernd Friedrich, dass, in der finanziellen Krisensituation der Stadt, finanziell überzogene Schaufensteranträge im Stadtrat für die Unterstützung von „Life Teen Challenge“, wie im Haushaltsplenum geschehen, nicht angebracht sind. Hier sollten nur Taten zählen. Unter diesem Aspekt fiel in diesem Jahr die Wahl auf die hervorragende Arbeit, mit vornehmlich ehrenamtlichen Mitarbeitern, von „Life Teen Challenge“.
Bei der gleichen Veranstaltung wurde auch ein Geldbetrag, zur Linderung der Not, an die Schwester einer plötzlich Verstorbenen alleinerziehenden Mutter, die die hinterbliebenen 5 Kinder betreut, übergeben.

Montag, 7. Dezember 2009

Haushaltsrede für den Haushalt 2010 - Fraktion BFL - 04.12.2009, Fraktionsvorsitzender Bernd O. Friedriech (es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren.

Ohne lange Vorreden und ohne ihre Geduld weiter zu strapazieren beginne ich meine Ausführungen zunächst aus einer anderen Betrachtungsebene, durch einen Blick über den Tellerrand hinaus. Zuerst ein paar Zahlen und Fakten aus dem finanz- und haushaltspolitischen Geschehen der Bundespolitik.

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben bei Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen allein im ersten Halbjahr 2009 ein Loch von mehr als 57 Milliarden / in Worten 57Tausend Millionen Euro in die Kassen gerissen. Nachzulesen beim Statistischen Bundesamt - vergrößerte sich die Deckungslücke dadurch binnen eines Jahres um 50 Milliarden €.

Die Gründe für dieses Finanzdesater sind Ihnen allen bekannt. Ich nenne die Verursacher: Es waren die Banken und teilweise unter der Mittäterschaft der Politiker in den Aufsichtsräten. Dabei denken wir besonders an die BY-Landesbank.

Gigantische Kosten für Bankenrettung, Kosten für Kurzarbeit und beide Konjunkturpakete haben die Ausgaben hochschnellen lassen, während die Einnahmen aus Steuern erheblich gesunken sind. Das verspüren wir heute und unmittelbar durch die Hiobsbotschaft vom Mittwoch, dass laut Hochrechnung für 2010 die EK-Steuer für unsere Stadt um 2,7 Mio € einbrechen wird.
In den Sozialkassen und der Krankenversicherungen klaffen Milliardenlöcher. In 4 Wochen, Ende 2009 werden die öffentlichen Haushalte deshalb mit 1.7 Billionen / ----1700 Milliarden € verschuldet sein---- das heißt wir werden damit ein weiteres Kriterium des Euro-Stabilitätspakts bei weitem verfehlen. Bei einer Gesamtverschuldung von mehr als 74% des Bruttoinlandproduktes werden wir die vorgegebene Quote von höchstens 60% weit überschreiten.

In der Fliegerei gibt es ein Phänomen, den sogenannten Spin, die Spirale. Das Flugzeug dreht sich um die eigene Hochachse mit zunehmender Geschwindigkeit und Strömungsabriss und führt ohne Gegenmaßnahme zum tödlichen Absturz. In der gleichen Situation befindet sich unsere Republik. Zu erkennen an den Zahlen die ich jetzt nennen werde:
Vor genau 30 Jahren, 1979, es war die zweite Ölkrise, stieg die Verschuldung erstmals auf 200 Milliarden €. Zehn Jahre später waren es 475 Milliarden €, nach einer weiteren Dekade 1999 waren es bereits 1,2 Billionen € und heute rund 1,7 Billionen €.

Diese Schuldenspirale wird sich in Zukunft noch schneller drehen, denn im nächsten Jahr wird der Bund allein die Rekordhöhe von 100 Milliarden € aufnehmen müssen. Die Neuverschuldung soll zwar in der Folgezeit schrittweise gesenkt werden, laut offizieller Finanzplanung werden selbst 2013 mit 46 Milliarden € noch fast genauso viele neue Schulden gemacht wie im aktuellen Haushaltsjahr.

An dieser Stelle möchte ich den BDI-Präsidenten Keitel zitieren: „In einer Krise reicht es nicht aus auf Sicht zu fahren. Denn mit diesem vermeintlich sicheren Kurs ist bereits die Titanic gekentert. Deshalb muss man über den Tellerrand hinausschauen und sich fragen wo man überhaupt landen will“

Die Finanzminister von Bund und Ländern haben sich mit der sogenannten Schuldenbremse selbst an die Leine gelegt. Demnach darf in der Folgezeit die strukturelle, also nicht konjunkturbedingte Nettokreditaufnahme des Bundes ab 2016 maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen,--das ist weniger als ein Zehntel der heutigen Quote. Und, laut dieser Festlegung, dürfen die Bundesländer ab 2020 überhaupt keine Schulden mehr machen.

In dieser Situation heute Steuersenkungen und andere Wohltaten zu versprechen halten wir für reinen „Populismus“, das sagen auch die meisten Experten landauf, landab. - Erst recht, wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Kassen bis 2012 konjunkturbedingte Steuerausfälle von 300 Milliarden € verkraften müssen.

Nicht dass jemand auf die Idee kommt dies sei Schwarzmalerei---- nein, Kolleginnen und Kollegen,----- es sind Tatsachen und Fakten.

Derzeit steht jeder der 82 Mio. Bundesbürger mit 19 800 € in der Kreide. Zwar verstehen die wenigsten Bürger Staatsschulden als ihre Schulden. Aber das wird sich grundlegend ändern. Denn die ersten, die auf die Finanznot reagieren müssen sind wir, die Kommunen und unsere Bürger bekommen es unmittelbar zu spüren. Für unsere Haupteinnahmequelle, die Gewerbesteuer, sind auf Bundesebene bis zu 40% Einnahmeverluste für die kommenden Jahre prognostiziert.

Die positiven Signale, dass es mit der Konjunktur aufwärts geht, sind nach wie vor trügerisch. Aus verlängerter Kurzarbeit und bevorstehenden Insolvenzen werden im kommenden Jahr die Arbeitslosenzahlen weiter steigen. Vor wenigen Tagen wies der Internationale Währungsfond darauf hin, dass die Banken weltweit bis zum Frühjahr für 1.1 Billionen Euro Wertpapiere abgeschrieben hätten. Das sind nur etwa ¼ der faulen Papiere warnt Prof. Sinn von IFO-Institut.

Die Unverschämtheit vieler Banken, die mit Milliarden Steuergeldern gestützt wurden, ist, dass sie mit diesen Geldern schon wieder faule Papiere verkaufen. So werden an der New Yorker Börse, als hätte es keine Finanzkrise gegeben, seit kurzem sogenannte „Remic“ angeboten. Das sind gebündelte giftige und ungiftige Wertpapiere, zu neuen Paketen geschnürt, mit hohen Boniversprechungen von den Investmentbanken für Top-Händler. Von Experten als Ausgangspunkt für eine neue Finanzkrise bezeichnet.

Gehen wir zurück nach Bayern, zur BY-Landesbank. Aus dem „Schwarzbuch 2009“ der Steuerzahler geht hervor, dass der Freistaat den Finanzbedarf der Landesbank mit einer Verschuldung von10 Milliarden Euro decken musste um sie vor der Pleite zu retten. Verehrte Kolleginnen und Kollegen, das wirkt sich auch auf unsere finanziellen Ressourcen aus, wie in der vorher beschriebenen „Hiobsbotschaft“ erwähnt. Die Anzeige des Bundes der Steuerzahler vom Dezember 2008 bei der Staatsanwaltschaft hat bis heute noch nicht einmal zu einem Aktenzeichen geführt. Eine strafrechtliche Behandlung gegen die früheren und gegenwärtigen Vorstandsmitglieder bleibt bisher aus. Bayern treibt in die Schuldenfalle, heißt es im gleichen Artikel. Die Zeche dafür zahlen die Steuerzahler.

Dabei denken wir besonders heute bei der Verabschiedung des Haushaltes 2010 daran, dass die Steuergelder lediglich geliehenes Geld der Steuerzahler an die Politik sind, das wir, verehrte Kollegen und Kolleginnen, treuhänderisch im Sinne des Allgemeinwohls für die Bürger verwalten und sinnvoll verwenden sollen. Denken wir auch daran, dass erst ab dem Steuerzahlergedenktag, das war in diesem Jahr der 14. Juli, der Steuerzahler für seine eigene Geldbörse arbeitet. Für den Steuerzahler steht die hohe Einkommensbelastungquote, in diesem Jahr bei 53,3 Prozent, zunehmend im Missverhältnis zu den „Leistungen“, die der Staat bzw. die Kommunen durch die Steuer- und Sozialbeiträge finanzieren.

Vor diesem wichtigen Hintergrund müssen wir unsere Entscheidungen für den Haushalt 2010 betrachten.

Die unmittelbaren Folgen dieser von mir zuvor beschriebenen reduzierten Ressourcen spüren wir unmittelbar. Als jüngstes Beispiel hat sich der Freistaat nun auch aus dem „Modell Landshut“ zurückgezogen. Eine wichtige Aufgabe, die Stadt und Landkreis jetzt alleine schultern müssen.

Und damit komme ich zu unserem Haushalt 2010, den wir heute verabschieden werden. Lassen sie mich dabei auf einige, uns wesentlich erscheinende Punkte eingehen.

Unsere Leitlinie zum Haushalt 2009 ist, vor dem Hintergrund einer Gesamtschuldenlast unserer Stadt von rund 264 Mio €, ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung.

Das Steuernettoaufkommen für 2010 liegt mit rund 79 Mio € um 3,3 Mio € über 2009. Selbst im Detail liegen die Gewerbesteuereinnahmen für 2010 um rund 6.6 Mio € höher als 2009. Das sind, unserer Ansicht nach, alles sehr fragile Zahlen die hoffentlich unsere Erwartungen erfüllen.

Der erste Schock, der uns diese Woche erreichte war, dass die Erhöhung der Bezirksumlage von 16.6% auf 18%, uns ein zusätzliches Planungsloch von fast 1 Mio € reißt. Und es sind weitere Erhöhungen zu erwarten.
Die zweite gravierende Negativnachricht, die uns erreichte, war die Information, dass die erwarteten Einnahmen aus der Einkommenssteuer in diesem laufenden 4. Quartal um rund über 1 Mio € reduziert sind.
Dies sind bereits Zeichen für die insgesamt schwierige Lage, die uns im Haushalt 2010 im Laufe des nächsten Jahres begleiten werden und hoffentlich nicht in eine Neuverschuldung führen, um die geplanten Haushaltsvorhaben umsetzen zu können.

Bei der Sozialhilfe und Jugendhilfe haben wir steigende Kosten. Der Bund zieht sich zurück aus diesen Aufgaben. Allein bei der Kostenbeteiligung für Unterkunft der Hartz IV Empfänger mindert sich der staatliche Anteil von 25,4% auf 23%. Eigentlich müsste aus der Mitte des Stadtrates schärferer Protest kommen als bisher. Deshalb appelliere ich an unsere Stadtratskollegen die im Bundestag sitzen unsere Sorgen und Anliegen vehement in Berlin zu vertreten.
Dass wir Jugendorganisationen durch freiwillige Leistungen unterstützen ist notwendig und gut. Uns sind aber die zur Verfügung gestellten Mittel für diese Einrichtungen auf breiter Ebene viel zu knapp. Im Bewusstsein, dass auch hier nur beschränkte Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, sollten sie besser und gerechter verteilt werden. Nehmen wir doch bitte zur Kenntnis, dass die wesentliche Unterstützung oft genug aus Spenden von gesellschaftlichen Organisationen kommt, gesammelt von Bürgern die ehrenamtlich tätig sind. Genauso wie die vielen Helfer in den Jugendhilfeorganisationen, die sich intensiv ehrenamtlich engagieren, oft ohne jegliche Bezahlung. Sie nehmen den staatlichen und kommunalen Behörden eine wichtige Verpflichtung ab, die sonst aus Steuermitteln zu finanzieren wären. Wir wissen, dass jeder ausgegebene EURO in der Prävention der Jugendarbeit an anderer Stelle 3 Euro an Kosten für Rehabilitation oder anderen Maßnahmen erspart.
Und an dieser Stelle sage ich, dass aus unserer Sicht diese geleistete ehrenamtliche Arbeit mehr Anerkennung finden muss. Und sie sollte durch entsprechende Maßnahmen, wir denken dabei nicht an Geld, besser gewürdigt werden. Als konstruktiven Beitrag hierzu wird unsere Fraktion demnächst einen Vorschlag in den Stadtrat einbringen.

Bei den Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen aus dem Vermögenshaushalt liegen wir im Ansatz 2010 mit 40% unter dem Ansatz von 2009. Das ist sehr bedenklich aber in Anbetracht der Finanzlage wohl nicht anders machbar.

Bei der Veräußerung von Grundstücken erwarten wir im kommenden Haushaltsjahr stärkere Bemühungen und Einkünfte für den Haushalt.

Die Schuldenentwicklung der Stadt ist weiterhin rückläufig, aber bei einer Gesamtverschuldung von 264 Mio € mit einer Entschuldung von 0,223 Mio € für 2010 erschreckend gering. Auch hier bewerten wir die allgemeine Finanzlage als Ursache.

Zu den Anträgen der Stadträte einige Bemerkungen.

In Anbetracht der Finanzkrise und der Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Stadt hat unsere Fraktion im Rahmen der Haushaltsdisziplin nur einen Antrag eingebracht, dessen Finanzierung den Haushalt nicht belastet. Die Finanzierung erfolgt über eine Kreditaufnahme für den Kostenrechner.

Im Großen und Ganzen haben die Anträge der Fraktionen und der Stadtratskolleginnen und –Kollegen ihre Berechtigung, wenngleich die Gewichtung auf die Fraktionen bezogen doch ein gewisses Ungleichgewicht darstellt. Worüber wir wohl alle einer Meinung sind ist die Tatsache, dass der Haushalt unter der derzeitigen Finanzlage kein Wunschkonzert ist.

Bei dem interfraktionellen Antrag Nr. 25 zum Kommunalarchäologen handelt es sich unserer Ansicht nach durchaus für eine, aus bestimmter Sicht, berechtigte Forderung. Archäologie auf kommunaler Ebene ist, in Anbetracht der großen Fundstätten in unserer Region und im Sinne der Forschung nach unseren gesellschaftlichen Wurzeln, eine wünschenswerte Einrichtung. Diese Funktion wurde vor ca. 2 Jahren mit den Stimmen der damaligen Mehrheitspartei abgeschafft und in eine Landesaufgabe überführt. Der Haushaltsausschuss lehnte mit 10:2 Stimmen diesen Antrag ab. Natürlich trifft der gesamte Stadtrat heute die endgültige Entscheidung.
Soweit so gut! Dass dieses Problem in einer Veranstaltung des Bürgerstammtisches thematisiert wurde ist auch noch nachvollziehbar. Dass aber unter Auslegung der vervielfältigten Anträge auf den Tischen der Gastwirtschaft der Bürgerstammtisch von einem Stadtrat und Mitglied des Vereines für Archäologie in eine Parteiveranstaltung umfunktioniert wird, das trägt nicht mehr meine Zustimmung. Das ist geradezu ein Paradebeispiel für Lobbyarbeit. Sie wecken dabei bei einem eingetragenen Verein mit sehr ernst zu nehmender Philosophie Bedürfnisse, die wir in dieser Finanzlage nicht erfüllen können.

Gerade von ihnen, Herr Kollege Radlmeier, --sie wissen, dass ich sie sehr schätze --, erwarte ich, dass sie als Kreisvorsitzender einer großen Partei mehr Weitblick im Sinne der Gesamtzusammenhänge eines Haushaltsplanes für eine Stadt mit engsten finanziellen Ressourcen haben.
Dass sie nun auch noch eine Einzelabstimmung für den Antrag fordern, erscheint mir lediglich dazu geeignet ihr eigenes Profil darzustellen bzw. möglicherweise gegebene Versprechen in ihrem Verein zu rechtfertigen. Ich bin nicht überzeugt ob das die uneingeschränkte Befürwortung ihrer „Mit-Antragssteller“ findet.

Ich komme nunmehr zum Schluss meiner Ausführungen.

Der zum Beschluss vorgelegte ausgeglichene Haushalt 2010 basiert im Wesentlichen ------auf dem glücklichen Umstand, dass unserer Stadt ein Investor zugeführt wurde, der uns einen Betrag von 8-10 Mio € Steuern in den Haushalt 2010 einbringen wird. Ich darf durchaus die Frage stellen welche finanziellen Anstrengungen, unter Streichung vieler wichtiger Vorhaben, uns und unseren Bürgern dadurch erspart geblieben sind.

Anders als Kollege Prof. Dr. Zeitler beurteilen wir den Haushalt 2010 nicht als „auf Sand gebaut“. Wir sagen viel mehr er befindet sich noch nicht auf befestigtem Boden. Dies begründen wir mit dem noch nicht vorhandenen Beitrag des neuen Investors und der vielen Unwegsamkeiten, die mit der Gesamtfinanzlage unserer Republik im Jahr 2000 Einfluss auf die Haushaltspolitik unserer Stadt nehmen.

In Erwartung, dass diese Zuwendungen in den Haushalt 2010 eingebracht werden, stimmen wir, die Fraktion „Bürger für Landshut“, dem ausgeglichenen Haushalt ohne Neuverschuldung zu.

Wir danken ihnen, Herr Aigner, für das Ergebnis der umfangreichen Vorbereitung und Durchführung des ausgeglichenen Haushaltsplanes 2010. Das Ergebnis, das unter besonderen Umständen der Finanzkrise und den nun fast täglichen Hiobsbotschaften von ihnen Herr Aigner erarbeitet wurde, wird von uns besonders gewürdigt.
Wir danken auch ihrem gesamten Team für diese Leistung.

Einen Gedanken habe ich noch zum Abschluss, der sich an den gesamten Stadtrat und die Verwaltung richtet:
Wir müssen uns bewusst sein, dass wir alle in einem Ruderboot sitzen und nur mit gegenseitigem Respekt, Transparenz, auf Augenhöhe, im Gleichklang das Boot „Stadt Landshut“ vorwärts bewegen können. Ohne diese Geschlossenheit bleibt das Boot stehen.

Ich danke für ihre Aufmerksamkeit.